Sozialraumorientierung

Nach Jahren der qualitativen und quantitativen Weiterentwicklung sieht JaKuS die sozialräumliche Orientierung nicht nur als eine notwendige Reaktion auf fiskalische Zwänge und politische Vorgaben, sondern vor allem als fachliche Herausforderung, die unter den Bedingungen einer systematischen und partizipativen Kooperation der beteiligten Institutionen und Akteur*innen eine Chance für die Berliner Kieze und ihre Bewohner*innen ist.

Über die Beteiligung an Kiez- bzw. Fallteams sowie diversen Arbeitsgruppen in unseren Schwerpunktregionen hinaus arbeitet JaKuS intensiv an der Weiterentwicklung der Handlungsmöglichkeiten flexibilisierter Hilfen.

Vielfältige Kooperationsbezüge zu öffentlichen und freien Trägern, zu Ehemaligen und Interessierten können dabei helfen, bestehende Begrenzungen aufzuheben und erste Schritte in Richtung sozialräumlichen Handelns zu gehen. Eine mehrdimensionale Umsetzung bis in stadtplanerische, kulturelle und gesundheitspolitische Bereiche hinein bedarf sicherlich weiterer Veränderungen. Vorerst sind wir damit befasst, Handlungsmöglichkeiten im eigenen Arbeitsbereich zu erweitern und Ressourcen zu erschließen.

Dazu entwickeln wir derzeit in Kooperation mit anderen Trägern – ausgehend von erfolgreich praktizierten Einzelbeispielen – Modelle zur Überwindung der bislang starren Grenzen im Bereich der ambulanten und stationären Jugendhilfe.