Persönliche Zukunftsplanung

Die Persönliche Zukunftsplanung (PZP) ist eine Zusammenkunft unterschiedlicher Menschen mit vielfältigen Fähigkeiten und Ideen. Diese Menschen kommen zusammen, um die planende Person zu unterstützen, zukünftige Veränderungen zu entwerfen. Es kann um große geplante Veränderungen im Leben gehen, auch um Wünsche, Probleme oder Träume. 

Die Hauptperson der persönlichen Zukunftsplanung lädt ihren Unterstützerkreis ein. Dazu gehören all diejenigen, die der Hauptperson wichtig sind. Das können Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn sein, ebenso Mitschüler*innen oder Kolleg*innen und auch Fachkräfte. Weiterhin nimmt an der Konferenz eine Moderator*in teil, die die Zusammenkunft mit vorbereitet und durch den Verlauf führt. Eine Visualisierer*in hält die Ergebnisse schriftlich und zeichnerisch fest.

Die persönliche Zukunftsplanung findet an einem Tag statt und durchläuft verschiedene Phasen. Im ersten Teil erstellen die Teilnehmer*innen zusammen die Schatzkarte (MAP making action plan) für die planende Person.

In dieser Phase geht es zentral um die Stärken, Vorlieben und Talente der Hautperson. 

Dann erfolgt die Konkretisierung der Zukunftsplanung mit der Methode PATH (planing action to help). Path ist ein intensives Planungsverfahren, das aus mehreren Phasen besteht.

Grafik PATH-Methode 

Zunächst wird in der Gruppe der Nordstern der planenden Person lokalisiert, das heißt die sie leitenden Werte und Ideale werden benannt. Danach entwirft der Unterstützerkreis mit der planenden Person zusammen eine Vision ihrer positiven Zukunft. Dann folgen mehrere Schritte, die gegangen werden müssen, um sich dieser Vision zu nähern: die Gegenwart wird beschrieben, Menschen, die helfen können, werden benannt, notwendige Ressourcen identifiziert. Gemeinsam wird ein Handlungsplan erstellt: „Was macht wer bis wann?“

Mit der gemeinsamen Betrachtung des PATH Bildes wird die Persönliche Zukunftsplanung abgeschlossen.