EWG Fritzi


Familienanaloge EWG mit fünf Plätzen in Berlin Mariendorf

Alle stationär untergebrachten Kinder und Jugendlichen sind einzigartig. Unsere Angebote und Hilfen richten sich daher nach ihren individuellen Besonderheiten und Bedürfnissen. Hierbei ist es uns wichtig, eine bestmögliche Förderung der Kinder zu erzielen, dadurch erfahren die Kinder ein hohes Maß an Sicherheit und die Möglichkeit einer optimalen Entwicklung. In unserer EWG wird sehr viel Wert auf familienähnliche Strukturen und daraus resultierend auf Bindungen und kontinuierliche Beziehungen gelegt, getreu nach dem Motto: "Gemeinsam sind wir stark!". Wir begegnen den Kindern im Haus mit großer Wertschätzung und Achtung und vermitteln ihnen ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit in der Bewältigung ihrer alltäglichen Aufgaben.

Ansicht des Hauses der EWG Fritzi

Unsere Wohngruppe liegt im schönen Mariendorf, wir bewohnen ein eigenes Haus in einem Reihenhauskomplex, jedes Kind hat ein eigenes Zimmer. Wir haben ein großes, gemütliches Wohnzimmer mit Bastel- und Spielgelegenheiten und einem Blick in den Garten. Im Garten bewirtschaften wir ein paar Beete, ansonsten nutzen wir den Garten mit den Menschen der Nachtbarhäuser gemeinsam. Eine Grundschule und ein Kindergarten sind nebenan, weitere Schulen in der Nähe. Auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist gut.

Die Wohngruppe hat eine innewohnende Wohngruppenleitung und wird durch zwei zugehende Fachkräfte ergänzt. In unserer EWG mit fünf Plätzen leben derzeit drei Geschwister, zwei Mädchen 11 und 13 Jahre, ein Junge 14 Jahre, zwei weitere Plätze können belegt werden, gerne mit einem weiteren Geschwisterpaar.  Mit weiteren Wohngruppen innerhalb von JaKuS sind wir eng vernetzt und unterstützen und besuchen uns gegenseitig.

EWG Fritzi

Wichtiger Bestandteil unserer Arbeit in der Wohngruppe ist eine kontinuierliche Elternarbeit und die enge Zusammenarbeit mit den Vormündern und Jugendämtern der uns anvertrauten Kinder. Zu einer guten Entwicklung der jungen Menschen gehören die Herkunftsfamilien. Deshalb werden - wenn möglich - die Eltern bzw. andere wichtige Familienmitglieder in unsere Arbeit eingebunden, sodass sie am Leben ihrer Kinder teilnehmen können und sich auch für deren positive Entwicklung mit verantwortlich fühlen.

In der alltäglichen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen legen wir Wert auf Naturverständnis und Umweltbewusstsein und fördern dieses. Dazu machen wir Waldspaziergänge, Ausflüge zu Grünflächen in Berlin und Umland. Die Kinder lernen lokale Obst- und Gemüsesorten kennen und haben die Chance zu Lernen, woher ein Teil ihres Essens kommt. So versorgen wir die Beete vor unserem Haus, z.B. bauen wir dort selbst Kräuter an. Eine ausgewogene Ernährung ist uns wichtig. Die Essensplanung und Vorbereitung der Mahlzeiten nehmen wir teilweise gemeinsam mit den Kindern vor. Alle helfen oft in der Küche oder haben eigene Koch- und Backideen, bei deren Ausführung wir sie unterstützen.

Kulturelle Bildung liegt uns ebenfalls sehr am Herzen. Wir besuchen zum Beispiel Museen in Berlin oder nehmen an verschiedenen kulturellen Veranstaltungen teil. Wir malen und basteln in der Einrichtung, je nach Interessenlage der Bewohner*innen. Wir versuchen unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten der Kinder zu fördern, zum Beispiel durch den Besuch einer Musikprofilklasse in der Oberschule oder durch das Angebot in der Freizeit in einen Sportverein einzutreten oder zu Reiten so seine Tierliebe ausleben. Wir motivieren die Kinder, ihre eigenen Interessen zu entwickeln und stehen ihnen zur Seite, diese nach Möglichkeit weiter zu entwickeln.

Wir arbeiten kultursensibel und einfühlsam und haben Erfahrung mit Kindern aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.