Sozialpädagogisch begleitete Wohnform Schöneberger Linse


Sozialpädagogisch begleitete Wohnform nach § 13(3) SGB VIII

Zielgruppe

Junge Menschen ab i.d.R. 18 Jahren, die zur Teilnahme an schulischen und berufsbildenden Maßnahmen und zur Erreichung eines Bildungsziels eine Unterkunft in einer sozialpädagogisch begleiteten Wohnform nach § 13(3) SGB VIII benötigen.  Bei erhöhtem Unterstützungsbedarf besteht die Möglichkeit der zusätzlichen ambulanten sozialpädagogischen Betreuung, 

Voraussetzungen

  • Teilnahme an einer beruflichen oder schulischen Ausbildungsmaßnahme.
  • Sozialpädagogischer Unterstützungsbedarf zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration
  • Erfüllung der grundlegenden Anforderungen des Lebens in einer eigenen Wohnung und Fähigkeit zur Einhaltung einer Tagesstruktur, sowie Grundmotivation zur Erreichung eines Bildungsziels

Ziele

Aussenansicht Schöneberger Linse

  • Sozialpädagogische Unterstützung zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder individueller Beeinträchtigungen bezogen auf die Eingliederung in die Arbeitswelt
  • Erfolgreicher Bildungsverlauf (ggf. Abschluss)
  • Sicherer Umgang mit Finanzen und Behörden
  • Selbständige Haushaltsorganisation und Verselbständigung in eigenen Wohnraum

Leistungen

  • Ergänzende Hilfestellung bei der Bewältigung des Bildungsweges
  • Unterstützung bei der  Stabilisierung des sozialen Umfeldes  
  • Vermittlung ergänzender Hilfsangebote 
  • Unterstützung bei der Überleitung in eigenen Wohnraum incl. Hilfestellung bei Wohnungssuche und entsprechenden Formalitäten
  • Bereitstellung eines Apartments 
  • Bei Bedarf Moderation von Konfliktlagen im Projekt
  • Zeitintensivere Begleitung oder direkte Unterstützung bei zusätzlichem Unterstützungs-bedarf bezüglich des erfolgreichen Abschlusses des Bildungsweges nach § 13 (2) SGB VIII

Methode und Arbeitsansatz

  • Hilfe zur Selbsthilfe, Mobilisierung von Ressourcen
  • Lösungsorientierte Beratung durch einen festen wöchentlichen Beratungstermin. 
  • Mindestens monatlicher Telefonkontakt zur Ausbildungsstelle/Schule
  • Erstellung eines „Fahrplans“ mit vereinbarten Hilfebedarfen und -zielen, Art und Weise der Kommunikation, Formulierung der Verantwortungsbereiche des jungen Menschen, regelmäßige Evaluierung und Neujustierung in Abstimmung mit den bezirklichen JBA