Wohngruppe Frieda


Die Kinder

Die Wohngruppe hat insgesamt sieben Plätze. Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder, die aufgrund multipler (z.T. familiärer und bindungsspezifischer Belastungsfaktoren) einen nachhaltigen pädagogisch-therapeutischen Betreuungs- und Förderrahmen benötigen. Das Aufnahmealter für die familienanaloge WAB liegt in der Regel zwischen 10 und 18 Jahren. Gerne nehmen wir auch Geschwisterkinder auf.

Mitarbeiter*innen

Durch unser Betreuungsmodell sind die Erzieher*innen verlässliche Ansprechpartner*innen für die Kinder und Eltern. Das Team besteht aus insgesamt vier, sehr eng zusammen arbeitenden Erzieher*innen sowie einer Hauswirtschaftskraft. In den Tageskernzeiten werden individuelle Förderschwerpunkte mit den Kindern und Einzeltermine durch Doppeldienste ermöglicht. Die Mitarbeiter*innen nehmen regelmäßig an externer Supervision und Weiterbildungen teil.

Das Haus

Flur der Wohngruppe Frieda

Die Wohngruppe befindet sich in einem im Jahr 2020 fertiggestellten Haus. Der begrünte Hof des Hauses bietet den Kindern zahlreiche Möglichkeiten für Spiel und Bewegung. Das Haus ist geräumig und hat sieben Kinderzimmer, vier Bäder, ein Wohn- bzw. Gemeinschaftszimmer mit Küchenbereich sowie ein Dienstzimmer für die Mitarbeiter*innen.

Die Region

Das Haus gehört zum neu gestalteten Stadtquartier Schöneberger Linse, welches sich zwischen dem Bahnhof Südkreuz und dem S-Bahnhof Schöneberg befindet. Eine gute Verkehrsverbindung und der mit einem Kinderspielplatz, vielen Pflanzen und Sitzgelegenheiten ausgestattete Hof der Hausanlage, machen das Quartier zu einem idealen Standort.

Wichtig ist uns

Die pädagogische Arbeit basiert auf dem Leitbild des Trägers und orientiert sich an systemischen, lösungs- und vor allem ressourcenorientierten Grundlagen.

Durch eine individuelle, gezielte pädagogische Förderung und annehmende Beziehungsgestaltung zu den Kindern und den Angehörigen, werden die Kinder darin unterstützt, problematische Handlungs- und Reaktionsmuster aufzugeben und förderliche soziale Kompetenzen neu zu entwickeln. Dabei sind die Erfahrungen von Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit, Beziehungskontinuität, klaren Grenzen und Alltagsstrukturen sowie vorgelebten Werten und Regeln wesentliche (Heil-) Faktoren für Vertrauen, Veränderung und Wachstum. Wir schließen die weitestgehende Förderung der familiären Beziehungen mit ein, und beteiligen die Eltern bei den Alltags- und Erziehungsaufgaben in der Wohngruppe. 
Besteht die Möglichkeit der Rückkehr des Kindes, ist die intensive Förderung der elterlichen Kompetenzen ein weiterer Schwerpunkt der pädagogischen und mit familientherapeutischen Elementen ausgerichteten Arbeit in der Frieda