Aktuelles

Traurige Nachricht

Stellungnahme zum Tod eines betreuten Jugendlichen

Im Februar ist ein Jugendlicher verstorben, der bei JaKuS im Betreuten Jugendwohnen gelebt hat. Er erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, die er bei einem tätlichen Angriff durch mehrere Personen erlitten hat. Die Angreifer sind inzwischen von der Polizei ermittelt und verhaftet worden und werden nun angeklagt.

Wir haben die Nachricht über den brutalen Angriff und den Tod des Jugendlichen mit Entsetzen, mit Fassungslosigkeit und Trauer aufgenommen. Auf diesem Weg verurteilen wir diese Gewalttat auf das Schärfste. Aus diesem traurigen Anlass positionieren wir uns als Träger mit allen Mitarbeiter*innen, Leitungskräften und dem Vorstand eindeutig gegen Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung. Unser tägliches Handeln in der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ist gekennzeichnet von Respekt, Toleranz und Verantwortung und wir werden auch weiterhin dafür einsetzen, unsere Gegenüber in ihrem derartigen Handeln zu befähigen und zu unterstützen.

Wir möchten der Familie des Jugendlichen unser aufrichtiges Beileid übermitteln.

Marta Majewska-Vaassen
Jens Wackrow
Geschäftsführung

 

 


Berlin-Tag 2021

Wir sind mit einem digitalen Stand auf dem diesjährigen Berlin-Tag vertreten. Interessierte Menschen können gerne bei uns vorbeischauen und sich von uns beraten lassen. Der Stand hat die Nummer T0027.


Datenpanne

Am 14. Januar 2021 haben wir in der Geschäftstelle von JaKuS den Verlust von zwei Festplatten festgestellt, welche Backupdaten des lokalen Servers enthielten und zur Datenschutz-konformen Vernichtung vorgesehen waren. Die Festplatten wurden im März 2020 außer Betrieb genommen und enthalten damit diesen Datenstand. In diesen Backups befinden sich auch personenbezogene Daten der von uns betreuten Menschen. Sollten Sie vor März 2020 von uns betreut worden sein, könnten auch Ihre Daten betroffen sein. Wir haben den Verlust der Festplatten bei der Datenschutzbehörde gemeldet.

Da es im letzten Jahr kaum externe Besucher in der Geschäftsstelle gab und auch kein Einbruch festgestellt wurde, gehen wir nicht davon aus, dass die Festplatten gestohlen wurden. Jedoch sind diese nicht auffindbar und so kann nicht sichergestellt werden, wo die Daten sind und ob sie datenschutzkonform vernichtet wurden.

Dass die Daten nur mit präziser Fachkenntnis und speziellen Programmen ausgelesen werden können, verringert das Risiko, dass diese Daten in fremde Hände gelangt sind und missbräuchlich verwendet werden, aber er ist dennoch möglich.

Wir möchten uns für den Verlust der Daten entschuldigen. Sollten Sie von einer missbräuchlichen Nutzung der Daten Kenntnis erhalten, bitten wir Sie, uns zu informieren. In diesem Fall würden wir eine Strafanzeige wegen Datendiebstahls stellen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage durch unseren Datenschutzbeauftragten, Michail Siebenmorgen, unter der Telefonnummer 030 – 521 348 467 oder per Mail an m.siebenmorgen@jakus.org, sowie postalisch an die Geschäftsstelle von JaKuS.