Schulsozialarbeit

JaKuS ist innerhalb der  Programme 2. Chance  (Neukölln Nordwest) und Sozialarbeiter an Berliner Hauptschulen (Lichtenrade/Marienfelde) an der Schnittstelle zwischen Schule und Jugendhilfe tätig. Die Arbeit richtet sich grundsätzlich an alle Schüler der betroffenen Schulen, insbesondere jedoch an benachteiligte und gefährdete Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern.  

Die Schwerpunkte der Projekte:

  • Unterstützungsangebote für schuldistanzierte Kinder und ihre Eltern
  • Beratung und Begleitung für Schüler, Eltern und Lehrer am Übergang Schule-Beruf
  • Beratung und Unterstützung für Schüler, Lehrer und Eltern bei Verhaltensauffälligkeiten von Schülern, Problemen im Sozialverhalten, Schulunlust, Gewaltbereitschaft
  • Beratung bei individuellen Problemen in Elternhaus und Schule
  • sozialpädagogische Hilfen bei gravierenden Einschnitten im Leben von Kindern und Jugendlichen (z.B. Trennung der Eltern).

Einem integriertem Ansatz folgend basieren die Angebote auf der Vernetzung der Akteure in Schule und Umfeld, auf einer aktiven Einbeziehung der Eltern und auf einer guten Zusammenarbeit mit den Lehrern und der Leitung der Schulen. Kooperierende LehrerInnen akzeptieren, dass die SchulsozialarbeiterInnen über andere Sichtweisen und Herangehensweisen verfügen und nutzen diese Möglichkeiten bei der gemeinsamen Suche nach Lösungen.

Die MitarbeiterInnen sind in zwei regionalen Teams organisiert, die sich regelmäßig zum fachlichen Austausch treffen, konzeptionelle Umsetzungen prüfen und neue Ansätze beraten. Sie sind über die regionale Arbeit von JaKuS
mit den anderen Jugendhilfeangeboten und lokalen Gremien vernetzt.

Die Projekte werden durch Mittel des Europäischen Sozialfonds gefördert.