Erziehungsstellen bei JaKuS – Schwerpunkte und RahmenbedingungenMit Erziehungsstellen nach § 34 KJHG bietet JaKuS eine Betreuungsform für Kinder und junge Jugendliche an, die in ihrer bisherigen Lebensgeschichte starke Beeinträchtigungen ihrer Entwicklung erfahren haben. Für eine positive Entwicklung bietet die Betreuung in einem familien-analogen Zusammenhang einen überschaubaren Rahmen mit dauerhaften, festen Bezugspersonen. Ein bis zwei Kinder finden im privaten Haushalt der Erziehungsstelle ein verlässliches Zuhause auf Zeit. Im familiären Umfeld erleben sie Sicherheit, Halt und Geborgenheit, individuelle Zuwendung und eine intensive Betreuung, die auch den Kontakt zur Herkunftsfamilie einschließt.
Das Angebot ist für Kinder bis zu einem Aufnahmealter von 15 Jahren, die
Zielsetzungen Je nach familiärer Herkunft, Alter, Problemlagen und Potenzialen der Betreuten differieren die Ziele. Der Fokus liegt auf der Stabilisierung der Persönlichkeit und einer der Stärkung des Selbstwertgefühles, um so Zugang zu einer gesellschaftlichen Normalität mit Schulbesuch und Ausbildung zu ermöglichen. Durch eine gleichzeitige Begleitung der Herkunftsfamilie kann die Perspektive einer Rückführung abgeklärt werden.
Die Schwerpunkte in der Betreuungsarbeit sind
Die MitarbeiterInnen in den Erziehungsstellen verfügen über pädagogische Qualifikationen und mehrjährige Berufserfahrung mit der Zielgruppe. Sie werden in ihrer Arbeit durch die von JaKuS getragene fachliche Infrastruktur unterstützt, um die Balance zwischen professionellem Betreuungsangebot und privatem Umfeld meistern zu können. Dazu gehören die kollegiale Beratung im Team, regelmäßige individuelle fachliche Vor-Ort-Beratung durch die pädagogische Leitung, externe Gruppensupervision und interne Fortbildungen zu aktuellen Themenstellungen.
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