Betreutes Einzelwohnen und Ambulante Hilfen Marzahn-Hellersdorf


Der Standort

In Marzahn-Hellersdorf bietet JaKuS ein aufeinander abgestimmtes Profil der ambulanten Hilfen und des Betreuten Einzelwohnens an. Das Projekt zeichnet sich durch folgende Qualitätsmerkmale aus:

  • Es ist ein sozialräumlich orientiertes Angebot, das sich als Partner des Bezirkes versteht. In enger Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen des Jugendamtes betreuen wir überwiegend junge Menschen und Familien aus Marzahn- Hellersdorf.
  • Dadurch können schnell und unbürokratisch Angehörige, Ämter, Wohnungsbaugesellschaften, Ausbildungsstellen und Schulen in den Hilfeprozess einbezogen werden.
  • Jugendliche mit intensivem Bedarf werden in unmittelbarer Nähe unseres Stützpunktes in einer unserer  20 Trägerwohnungen in Marzahn untergebracht.
  • In Krisenfällen ist jederzeit eine Intensivierung der Betreuung gewährleistet.

Der Treffpunkt

Der JaKuS-Treffpunkt dient nicht nur als verbindliche Kontaktstelle für Jugendamt, Eltern, Schulen und weiteren Kooperationspartnern der JaKuS gGmbH in Marzahn-Hellersdorf; er ist vor allem ein Ort für Aktivitäten, Gespräche und gemeinsame Unternehmungen für und mit den Jugendlichen.

Der Treffpunkt ist täglich von 8 bis 18 Uhr (Freitag bis 16 Uhr) besetzt, teambezogenes Arbeiten in einem Schichtsystem sichert kontinuierliche und kompetente Ansprechbarkeit für unsere Kunden.

Seit Ende 2015 gibt es auch einen Standort in Hellersdorf. Dieser ist wochentags von 9 bis 17 Uhr besetzt. Auch hier gibt es die Möglichkeit, gemeinsamer Gespräche und Aktivitäten.

Die Zielgruppe

Bei uns steht der junge Mensch in seiner individuellen Lebenslage, mit seinen Chancen, Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Wir arbeiten sehr lösungsorientiert, nutzen das Netzwerk der Heranwachsenden und gehen von prozesshaften Entwicklungen, die auch Krisen beinhalten, aus.

Jugendliche und Heranwachsende, im Alter von 12 bis 21 Jahren,

  • die in anderen Wohnformen auf Grund eines starken Autonomiestrebens oder mangelnder Gruppenfähigkeit nicht adäquat betreut werden können,
  • die auf Grund von Schuldistanz/-verweigerung berufliche Perspektiven benötigen,
  • die von Wohnungslosigkeit bedroht sind („Wohnungsführerschein“),
  • die bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten sind,
  • die ein Kind erwarten oder bereits haben und bestimmte Kompetenzen mitbringen (Individualvereinbarung),
  • die Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen aufweisen,

werden durch uns wertschätzend und vorurteilsfrei angenommen und flexibel begleitet.