WAB Frieda


Die Kinder

Die Wohngruppe hat insgesamt 6 Plätze. Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder, die aufgrund multipler (z.T. familiärer und bindungsspezifischer Belastungsfaktoren) einen nachhaltigen pädagogisch-therapeutischen Betreuungs- und Förderrahmen benötigen. Das Aufnahmealter für die familienanaloge WAB liegt in der Regel zwischen 6 und 13 Jahren. Gerne nehmen wir auch Geschwisterkinder auf.

Mitarbeiter*innen

Durch das alternierende Betreuungsmodell ist jeweils eine Erzieher*in über mehrere Tage verlässlicher innewohnende Ansprechpartner*in für die Kinder und Eltern. Das Team besteht aus insgesamt vier, sehr eng zusammen arbeitenden Erzieher*innen sowie einer Hauswirtschaftskraft. In den Tageskernzeiten werden individuelle Förderschwerpunkte mit den Kindern und Einzeltermine durch Doppeldienste ermöglicht. Die Mitarbeiter*innen nehmen regelmäßig an externer Supervision und Weiterbildungen teil.

Das Haus

Wandbild im Wohnzimmer

Die Wohngruppe befindet sich in einem sehr schönen Reihenhaus. Der dazugehörige kleine Garten bietet den Kindern zahlreiche Möglichkeiten für Spiel und Bewegung. Das Haus ist geräumig und hat 6 Kinderzimmer, 2 Bäder, 1Wohn- bzw. Gemeinschaftszimmer, 1Küche, 1Wirtschaftsraum sowie ein Dienstzimmer für die Mitarbeiter*innen.

Die Region

Das Haus gehört zu einer familienfreundlichen Wohnparkanlage im Zentrum von Berlin-Mariendorf. Im Wohnpark gibt es einen geschützten Innenbereich für Sport und Spiel. Der Anschluss an die U6 aber auch die vielfältige Infrastruktur in der unmittelbaren Umgebung der Wohngruppe zu Schulen, Therapeuten, Sport- und Freizeitangeboten ermöglicht sowohl den Kindern, als auch deren Familienangehörigen eine optimale Anbindung und Versorgung. Eine weitere WAB-Gruppe des Trägers im Nachbarhaus bietet Austausch- und Kooperationsmöglichkeiten.
 

Wichtig ist uns

Die pädagogische Arbeit basiert auf dem Leitbild des Trägers und orientiert sich an systemischen, lösungs- und vor allem ressourcenorientierten Grundlagen.

Durch eine individuelle, gezielte pädagogische Förderung und annehmende Beziehungsgestaltung zu den Kindern und den Angehörigen, werden die Kinder darin unterstützt, problematische Handlungs- und Reaktionsmuster aufzugeben und förderliche soziale Kompetenzen neu zu entwickeln. Dabei sind die Erfahrungen von Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit, Beziehungskontinuität, klaren Grenzen und Alltagsstrukturen sowie vorgelebten Werten und Regeln wesentliche (Heil-) Faktoren für Vertrauen, Veränderung und Wachstum. Wir schließen die weitestgehende Förderung der familiären Beziehungen mit ein, und beteiligen die Eltern bei den Alltags- und Erziehungsaufgaben in der Wohngruppe. 
Besteht die Möglichkeit der Rückkehr des Kindes, ist die intensive Förderung der elterlichen Kompetenzen ein weiterer Schwerpunkt der pädagogischen und mit familientherapeutischen Elementen ausgerichteten Arbeit in der Frieda