Familienprojekt Triangel

Triangel ist ein flexibles  Angebot für Familien in Krisensituationen. Es bietet vielfältige aufeinander abgestimmte ambulante Hilfeformen unter Einschluss eines Wohnsettings für max. 4 Familien.

Eltern wohnen mit ihren Kindern phasenweise im Projekt, die ambulante Hilfeform verändert sich dadurch nicht. Damit bleiben die Eltern voll für ihr(e) Kind(er) verantwortlich. In Gefährdungssituationen kann eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung angeboten werden.

Der Arbeitsansatz wurde ab 1994 von dem Psychologen und Psychotherapeuten Michael Biene innerhalb des Jugendaufbauwerks entwickelt. Das Projekt arbeitet seit April 2004 unter der Trägerschaft von JaKuS. Mit dem Institut für Systemische Interaktionstherapie und -beratung (SIT) besteht seitdem eine enge Kooperation.

Bei Triangel werden nach einer Vorbereitungsphase Eltern gemeinsam mit ihren Kindern aufgenommen. Ziel der Arbeit bei Triangel ist es grundsätzlich, Fremdunterbringungen zu vermeiden. Eltern werden dabei begleitet, Lösungen für ihre Probleme mit den Kindern selbst zu entwickeln, zu trainieren und in den Alltag zu integrieren.

Zentrale Merkmale der Triangel sind die Arbeit in Elterngruppen und die Einbeziehung ehrenamtlich tätiger Eltern, die das Projekt bereits durchlaufen haben. Durch das besondere Setting (Innewohnen) ist es möglich, den Eltern-Kind-Kontakt direkt zu begleiten und Rückmeldungen unmittelbar zu geben.

Der Selbsthilfeanteil hat bei Triangel einen besonders hohen Stellenwert. Er besteht in der engen Verbindung von Familien zueinander während des gesamten Hilfeprozesses.

Die Eltern lernen innerhalb der Elterngruppen und im Zusammenleben, sich gegenseitig zu unterstützen und Rückhalt zu geben. Aus diesem intensiven Kontakt entstehen oft Verbindungen, die auch nach der Hilfe aufrechterhalten werden.

 

 

Kontakt TRIANGEL

Wiebke Dembski-Minßen (Leitung)

Tel. 667 658 51

Fax 667 658 52

Girlitzweg 1, 12357 Berlin

triangel(at)jakus.org

TRIANGEL